Sporthalle wird nach Radsportlegende Täve Schur benannt

Für seine herausragenden sportlichen Verdienste ehrte Landrat Dr. Steffen Burchhardt am Freitag, 21. Mai 2021 bei einem Vor-Ort-Termin die Radsportlegende Gustav Adolf „Täve“ Schur mit der Umbenennung der Sporthalle der Berufsbildenden Schule Burg. Die größte Sporthalle im Jerichower Land trägt nun den Namen Täve-Schur-Halle.

Während seiner Laudatio verwies Landrat Dr. Burchhardt nicht nur auf die zahlreichen sportlichen Erfolge des 90-jährigen Heyrothsbergers, wie der neunmaligen Ernennung zum Sportler des Jahres der DDR oder dem zweifachen Gewinn der Friedensfahrt, sondern lobte Schur auch als Athleten mit Charakter, zu dem ganze Generationen aufschauen. „Täve, du bist deiner Heimat immer verbunden geblieben und bist zweifellos der berühmteste und erfolgreichste Sportler, den das Jerichower Land je hervorgebracht hat“, fasste Landrat Dr. Burchhardt die Leistung Schurs zusammen. In seiner Dankesrede kündigte Schur an, dem Landkreis seinen bisher nicht öffentlich ausgestellten Silberpokal zu stiften, den er nach dem 1954 in Solingen auf dem Klingenring stattfindenden Weltmeisterschaftsrennen erhielt.

Außerdem wurden im Rahmen der Veranstaltung auch zwei Tafeln präsentiert, welche nun im Eingangsbereich der Täve-Schur-Halle hängen und die größten Momente seiner sportlichen Karriere dokumentieren. „Diese Tafeln sollen auch Motivation für künftige Generationen sein, dass man mit dem richtigen Willen, Ehrgeiz und Fleiß im Sport einiges erreichen kann“, lobte Landrat Dr. Burchhardt die Vorbildfunktion Schurs.

Gustav Adolf Schur lebt heute in seinem Geburtsort Heyrothsberge und wurde 2009 zum Ehrenbürger der Gemeinde Biederitz ernannt. Während seiner aktiven sportlichen Karriere im Radsport konnte er zahlreiche Erfolge erzielen und gilt als populärster Sportler der DDR.